Der Sender Fox zitierte Kreise aus dem republikanischen Wahlkampfteam mit Kritik an dem umstrittenen Kauf von Kleidern für Palin im Wert von 150.000 Dollar. Außerdem hielten die Kritiker Palin vor, dass sie nicht gewusst habe, ob Afrika ein Land oder ein Kontinent sei. Ebensowenig habe sie die Mitgliedsländer der Nordamerikanischen Freihandelszone (Nafta) nennen können – das sind die USA mit Kanada und Mexiko.
Palin sagte, diese Vorwürfe seien nicht zutreffend. Sie könne sich erinnern, zur Vorbereitung der Fernsehdebatte der beiden Vizepräsidentschaftskandidaten mit Beratern über Afrika und die Nafta gesprochen zu haben. Ihre Äußerungen seien aber aus dem Zusammenhang gerissen worden. „Das ist grausam, das ist gemein, das ist unreif“, sagte Palin. Zum Kauf der Kleidung für ihre Wahlkampfauftritte erklärte sie: „Das sind die Kleider des Republikanischen Nationalkomitees. Es sind nicht meine Kleider. Ich habe niemals jemand gezwungen, irgendetwas zu kaufen.“
Palin war am Mittwochabend nach Alaska zurückgekehrt, wo sie von Anhängern mit Sprechchören begrüßt wurde. Sie riefen mit Blick auf die nächste Präsidentschaftswahl: „2012! 2012!“ Auf die Frage von Journalisten nach einer möglichen Präsidentschaftskandidatur in diesem Jahr sagte Palin: „Wir werden sehen, was dann passiert.“
AP/omi




