Nach der Wahlniederlage der Republikaner in den USA gibt es Berichte über Spannungen zwischen John McCain und Sarah Palin. Demnach geht es dabei um den Kauf von Kleidung für die ehemalige Vizepräsidentschaftskandidatin im Wert von 150.000 Dollar. US-amerikanischen Medienberichten zufolge soll ein Anwalt der Republikanischen Partei auf dem Weg zu Sarah Palin sein. Sein Auftrag: Der Jurist soll die teuren Kleider, die sich noch im Besitz der Gouverneurin von Alaska befinden, abholen.


Außerdem wird Palin vorgeworfen, für ihre Rolle nicht gut genug vorbereitet gewesen zu sein. Die Vorstellung von einem Zerwürfnis zwischen McCain und Palin sei lächerlich, sagte allerdings der außenpolitische Berater des gescheiterten Präsidentschaftskandidaten, Randy Scheunemann. Er sei stolz auf die Zeit, die er mit Palin habe verbringen können. Palins Wahlkampfsprecherin bezeichnete die Vorwürfe als unglücklich und sagte: „Gouverneurin Palin war geehrt, als McCains Running Mate ausgewählt worden zu sein.“

Palin kehrte am Mittwochabend nach Alaska zurück, wo sie von Anhängern mit Sprechchören begrüßt wurde. Sie riefen mit Blick auf die nächste Präsidentschaftswahl: „2012! 2012!“ Auf die Frage von Journalisten nach einer möglichen Präsidentschaftskandidatur in diesem Jahr sagte Palin: „Wir werden sehen, was dann passiert.“


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ap/fas