2:04 Uhr MEZ: Obama siegt hat nach einer Prognose des Fernsehsenders Fox News in den Bundesstaaten Massachusetts, Maryland, Illinois, der Hauptstadt Washington DC, Connecticut, Maine, in Delaware und in Oklahoma. Dem Sender zufolge kommt Obama damit bisher auf 77 Wahlmännerstimmen, McCain auf 39.

2:07 Uhr: Obama gewinnt nach einer Prognose der Fernsehsender ABC und NBC auch den wichtigen Staat Pennsylvania und New Hampshire. In beiden Bundesstaaten ging es um insgesamt 25 Wahlmännerstimmen.

2:10 Uhr: ABC meldet: Mehr als 10 Prozenpunkte Vorsprung für Obama in Florida (26 Bezirke sind ausgezählt).

2:14 Uhr: Fox News meldet, dass die Republikanerin Elizabeth Dole ihr Senatorenamt in North Carolina verliert. Die 72-jährige Frau des früheren langjährigen Fraktionschefs in der kleineren Kongresskammer, Bob Dole, musste ihren Sitz an die Demokratin Kay Hagan abgeben. Damit haben die Demokraten einen weiteren Sitz im Senat gewonnen.

2:18 Uhr: Noch mehr von ABC aus Florida: Nachwahlbefragungen haben ergeben, dass dort bei jungen Wählern (18 bis 29) 60 Prozent für Obama votiert haben, 38 Prozent für McCain. Wähler über 65 Jahre: 44 Prozent für Obama, 55 Prozent für McCain.

2:30 Uhr: MSNBC hat zusammengerechnet und meldet bereits 103 Wahlmänner für Obama, 34 für McCain.

2:31 Uhr: Noch einmal MSNBC: Der Südstaat Alabama geht an McCain, womit es 103 zu 43 steht.

2:33 Uhr: Und noch einmal: Georgia geht an McCain, damit steht es 103 zu 58.

2:35 Uhr: Die Demokraten gewinnen laut US-Sendern eine eigenständige Mehrheit im Senat. Demokratische Kandidaten siegten ersten Hochrechnungen zufolge in den Staaten Virginia, North Carolina und New Hampshire, die bislang von Republikanern im Senat vertreten worden waren. Damit war der Partei eine Mehrheit von mindestens 52 der 100 Senatoren sicher. Bislang hatten Demokraten und Republikaner jeweils 49 Senatoren gestellt. De facto hatten die Demokraten seit der Kongresswahl 2006 aber eine Mehrheit in dem Gremium, weil sie von zwei parteiunabhängigen Senatoren unterstützt wurden. Auf deren Stimmen ist die Partei nun nicht mehr angewiesen.

Die endgültigen Mehrheitsverhältnisse im Senat waren zunächst noch unklar, weil die Ergebnisse aus vielen Bundesstaaten noch ausstanden. Insgesamt 35 der 100 Senatssitze standen am Dienstag zur Wahl.

2:40 Uhr: Obamas Fans sind sehr frühzeitig in Feierlaune. Laut MSNBC werden zu einer "Siegesfeier" in Chicago bis zu eine Million Menschen erwartet. In die Innenstadt von Chicago strömen Tausende Menschen.

2:45 Uhr: David Axelrod, Obamas Wahlkampfmanager, tritt bei NBC auf die Euphoriebremse: "Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir bisher sehen. Aber es ist noch früh. Wir haben zwei Jahre auf diese Wahl hingearbeitet, jetzt können wir auch noch zwei Stunden auf das Ergebnis warten."

2:46 Uhr: Auf NBC sekundiert Nicolle Wallace, Beraterin von McCain: "Wenn man für McCain arbeitet, lernt man zwei Dinge: man gibt nie auf. und es nicht vorbei, bis es vorbei ist."

2:50 Uhr: Jetzt ist es amtlich. Obama hat Pennsylvania gewonnen. Er sicherte sich damit die 21 Wahlmännerstimmen dieses Staates. Vor vier Jahren gewann dort der Demokrat John Kerry. Diesmal aber hatte der Republikaner John McCain einen besonders intensiven Wahlkampf in Pennsylvania geführt, um diesen Staat auf seine Seite zu bringen.

2:51 Uhr: McCain sichert sich Tennessee.

2:55 Uhr: Der demokratische Präsidentschaftskandidat von 2004, John Kerry, verteidigt seinen Senatssitz im Staat Massachusetts, ebenso wie der demokratische Vizepräsidentschaftskandidat Joe Biden in Delaware. Allerdings würde im Falle eines Wahlsieges des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama ein Nachrücker für Biden vom Gouverneur ernannt werden.

3:00 Uhr: Jetzt purzeln die Ergebnisse im Sekundentakt. Laut MSNBC gewinnt McCain Kansas, North Dakota und Wyoming. Obama seigt in New York, Michigan, Wisconsin und Rhode Island.

3:08 Uhr: Aktuelle Wahlmännerverteilung laut NBC: 175 für Obama, 76 McCain.

3:11 Uhr: CBS allerdings zählt 174 zu 100. Auf jeden Fall ist Obama ziemlich klar vorn.

3:17 Uhr: Die Demokratische Partei erringt die absolute Mehrheit im Senat.

3:18 Uhr: McCain gewinnt in Arkansas. Er holte sich damit die sechs Wahlmännerstimmen dieses traditionell republikanisch gesinnten Staates.

3:23 Uhr: Wichtiger Sieg für Obama. Der Demokrat gewinnt den Schlüsselstaat Ohio. Das bedeutet 20 Wahlmänner. 2004 hatten in Ohio noch die Republikaner gewonnen.

3:27 Uhr: Neue Wahlmännerverteilung laut MSNBC: 195 für Obama, 85 für McCain. Die TV-Station PBS wiederum meint: 195 zu 115.

3:28 Uhr: PBS meldet McCain-Sieg in Louisiana (9 Wahlmänner).

3:28 Uhr: Die deutschsprachige Wikipedia sieht Obama als Sieger der Präsidentschaftswahl.

3:32 Uhr: Laut MSNBC steht es 200 zu 85. Obama bräuchte dann noch 70 Wahlmännerstimmen.

3:38 Uhr: MSNBC sieht nach Auszählung von 55 Prozent der Stimmen in Florida 51Prozent für Obama und 48 Prozent für McCain. Das ist zu knapp für eine Prognose.

3:41 Uhr: PBS sieht ein ebenso knappes Rennen in Viginia und traut sich nocc keine Prognose zu: 50 Prozent für McCain, 48 Prozent für Obama. 72 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

3:45 Uhr: Wie MSNBC und Fox melden, konnte Obama den Republikanern auch New Mexico entreißen, das fünf Wahlmänner für die Kür des Präsidenten stellt. Die Demokraten hatten in dem Staat besonders um die in den vergangenen Jahren gewachsene hispanische Bevölkerung geworben.

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