Union und FDP liegen in der Gunst der Wähler auch weiter vorne. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, dann hätten sie weiter die Möglichkeit auf Bildung der Bundesregierung.

Das ist das Ergebnis der wöchentlichen Politikumfrage des Hamburger Magazins „Stern“ und des TV-Senders RTL. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Union zwar um 1 Prozentpunkt auf 38 Prozent. Die FDP kletterte jedoch um 1 Punkt auf 12 Prozent. Beide Parteien kämen danach in der Wählergunst erneut auf 50 Prozent.


Die übrigen Parteien verharrten auf dem Wert der Vorwoche: Von den rund 2500 befragten Bürgern waren 21 Prozent für die SPD, 14 Prozent für die Linkspartei und 10 Prozent für die Grünen. Für „sonstige Parteien“ würden 5 Prozent der Wähler stimmen.

Bei ihrer letzten Pressekonferenz vor der Sommerpause hatte Angela Merkel sich das Ziel der Vollbeschäftigung gesetzt. Ein Ziel, an das die wenigsten der Befragten glauben.

Laut „Stern“ gehen über drei Viertel (77 Prozent) der Befragten davon aus, Deutschland müsse auch langfristig mit einer hohen Zahl von Arbeitslosen rechnen. Nur rund jeder Fünfte (21 Prozent) hält auf mittlere Sicht Vollbeschäftigung für realistisch.

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