Ein Mann aus Aachen hat in Deutschland Arbeitslosengeld erhalten, obwohl er gleichzeitig in den Niederlanden gearbeitet hat. Nach Angaben des Hauptzollamtes Aachen verurteilte das Amtsgericht den Mann zu einer Strafe von 2400 Euro. Außerdem müsse er die 20.000 Euro zurückzahlen, die er als Arbeitsloser erhaltenen habe.


Derartige Fälle häuften sich, teilte die Behörde in Aachen mit. Besonders in Grenzgebieten versuchten immer wieder Leute, in ihrem Heimatland Arbeitslosengeld zu beziehen und im Nachbarland einer regulären Arbeit nachzugehen.


Der Mann habe gedacht, er komme wegen seiner Beschäftigung im Nachbarland ungeschoren davon. Den deutschen Behörden habe er sein Einkommen verschwiegen. Tatsächlich war er zwischen 2004 und 2007 im Nachbarland bei vier verschiedenen Arbeitgebern beschäftigt.


Die Zollfahnder gegen Schwarzarbeit waren dem Mann mit Hilfe der Internationalen Betrugsbekämpfungsstelle der niederländischen Sozialversicherung auf die Spur gekommen.

dpa/es