Drei der angegriffenen Soldaten seien schwer verletzt worden, einer von ihnen wurde zur Behandlung in die Heimat geflogen. Die „Friendly Fire“-Attacke habe sich am 9. Juli in der umkämpften Helmand-Provinz in Süden Afghanistans ereignet.

„Eine britische Patrouille stieß nahe der Basis Gibraltar auf feindliche Kräfte und forderte Luftunterstützung durch einen Apache an“, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. „Nachdem der Apache eine feindliche Stellung erfolgreich angegriffen hatte, feuerte seine Crew auf eine weitere Position, von der sie glaubte, dass sich dort feindliche Kräfte aufhalten.“

Der Irrtum sei im „Durcheinander einer sich rasch ändernden Situation“ geschehen. Eine genaue Untersuchung sei eingeleitet worden.

dpa/str