Ungeachtet der Kontroversen um seine Person fand die zurückliegende Tournee von Xavier Naidoo großen Anklang. Mehr als 200.000 Besucher strömten vor die Bühnen. Für das Frühjahr 2027 hat der Soul-Künstler eine weitere Tour angekündigt, bei der er eine Auswahl seiner bekanntesten Songs präsentieren wird. Geplant sind Auftritte in Wien, München, Stuttgart, Zürich, Mannheim und Hamburg.

Xavier Naidoo kommt 2027 zurück auf die Bühne

Nach mehreren Jahren Bühnenpause kehrte Xavier Naidoo 2025 und 2026 mit seiner Tournee „Bei meiner Seele“ auf die Konzertbühnen zurück. Dabei trat der Sänger unter anderem in Köln, Zürich, München, Wien, Oberhausen, Hamburg, Leipzig, Berlin, Mannheim und Stuttgart auf. Sämtliche Konzerte waren ausverkauft.

Für 2027 sind sechs weitere Auftritte angekündigt, wie die Rolling-Stone-Redaktion berichtet. Zwischen dem 21. Februar und dem 7. März führt Naidoos Konzertreihe durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

  • 21.02.2027 Wien, Stadthalle D
  • 23.02.2027 München, Olympiahalle
  • 26.02.2027 Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer-Halle
  • 27.02.2027 Zürich, Hallenstadion
  • 01.03.2027 Mannheim, SAP Arena
  • 07.03.2027 Hamburg, Barclays Arena

Xavier Naidoo: Sänger polarisiert regelmäßig

Sein musikalisches Wirken wurde in der Vergangenheit wiederholt von Antisemitismus- und Rassismusvorwürfen überschattet, die insbesondere während der Corona-Pandemie für öffentliche Kontroversen sorgten. Die Auseinandersetzungen trugen auch zu einer mehrjährigen Bühnenpause des Sängers bei. Doch auch in jüngster Zeit sorgte Naidoo immer wieder mit seinem Auftreten für Diskussionen. In Berlin hatte er beispielsweise am Rande einer Demonstration gegen Kindesmissbrauch mit kontroversen Äußerungen Aufmerksamkeit erregt.

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Im Rahmen seiner Hallentournee Anfang 2026 sorgte Xavier Naidoo bei seinen Konzertauftritten in Städten wie München und Berlin für breite Kritik und Proteste vor den Veranstaltungsorten. Gegenwind gab es von Initiativen und Vereinen, die ihm vorwarfen, sich trotz seines früheren Entschuldigungsvideos nie ausreichend von seinen vergangenen antisemitischen Äußerungen und Verschwörungserzählungen distanziert zu haben. Bei den Auftritten selbst ging der Sänger kaum auf die Vorwürfe ein, was von Kritikern als Verharmlosung eingestuft wurde.