Ganz plötzlich schießt eine gigantische Aschewolke aus dem Krater des Vulkans Mayon rund 3000 Meter in die Höhe. Der Ausbruch um 11.53 Uhr (Ortszeit) war aus kilometerweiter Entfernung noch zu beobachten – und wurde auch von Seismologen auf Video festgehalten. Der Vulkan liegt in der Provinz Albay südöstlich der philippinischen Hauptstadt Manila.

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Zu Schaden kam durch den Ausbruch zunächst niemand. Der Ascheregen wird die Hauptstadt nicht erreichen – allerdings die Gemeinden Daraga und Guinobatan sowie die benachbarten Orte. Das philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) erhöhte inzwischen die Warnstufe. Auch weil möglicherweise noch eine gefährliche größere Eruption bevorstehe.
LOOK: A moderately explosive eruption at Mayon Volcano at 11:53 AM today, 30 October 2026, sent a rapidly ascending ash plume 3 kilometers high above the crater. The Alert Level is raised to Alert Level 3.
— PHIVOLCS-DOST (@phivolcs_dost) October 30, 2026
#MayonVolcano https://t.co/gLRBwCg1Vm
Vulkanausbruch auf den Philippinen: Piloten sind gewarnt
Der Mayon könnte Beobachter noch eine Weile in Atem halten. Denn den Behörden zufolge droht eine neue Phase magmatischer Aktivität. In den kommenden Tagen und Wochen gebe es die Gefahr von Lavaströmen und pyroklastischen Strömen – heißen Lawinen aus Gas, Asche und Gestein, die besonders die oberen und mittleren Vulkanhänge treffen könnten.

Flugzeuge dürfen dem Vulkan nicht zu nahe kommen. Bei einem plötzlichen Ausbruch könnten die Aschewolken für Flugzeuge gefährlich werden.
Vulkan Mayon ist regelmäßig aktiv
Zuletzt hatte der Mayon im Mai seine Umgebung nach einem Ausbruch mit dicker Asche bedeckt. Mehr als 50 Dörfer rund um den Feuerberg waren betroffen. Der Mayon ist 2462 Meter hoch und regelmäßig aktiv.
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Der südostasiatische Inselstaat liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifik von drei Seiten umrahmt. In der Region kommt es häufig zu Erdbeben und Eruptionen: Es ist die geologisch aktivste Zone der Erde.
lro mit dpa




