Rund zehn Wochen ist es her, dass die US-Schauspielerin Hayden Panettiere plötzlich verstarb. Die 36-Jährige war in einer AirBnB-Wohnung in Greenville leblos aufgefunden worden. Es folgten polizeiliche Ermittlungen, in die sich auch die US-Drogenfahndung DEA eingeschaltet hatte.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Jetzt hat die Polizei im US-Bundesstaat South Carolina die Ermittlungen eingestellt. „Basierend auf der Feststellung der Gerichtsmedizin und den Ergebnissen der Ermittlungen wurde der Tod von Hayden Panettiere als Unfall eingestuft“, hieß es in einer Mitteilung der Behörde. Die Untersuchungen der Polizei in Greenville seien damit abgeschlossen.
Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos
Bereits Ende September hatte die Gerichtsmedizin den Tod auf eine Überdosis verschiedener Substanzen zurückgeführt. Als Todesursache wurden demnach toxische Wirkungen unter anderem von Fentanyl sowie den Medikamenten Alprazolam, Methocarbamol und Quetiapin festgestellt.
Auch interessant
Die Medikamente werden unter anderem bei Angstzuständen, Muskelverspannungen, starken Schmerzen und psychotischen Störungen eingesetzt. „Bei der Autopsie wurden keine Anzeichen eines Traumas festgestellt, die zum Tod beigetragen hätten“, hieß es damals in einer Mitteilung der Gerichtsmedizin.
Brian Hickerson, mit dem Panettiere zeitweilig eine Beziehung hatte, soll gemeinsam mit seinem Bruder Zach noch erfolglos versucht haben, die frühere Verlobte von Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko wiederzubeleben.
Auch interessant
Panettiere kämpfte mit dem Leben
Panettiere („Scream 4 und 6“, „Heroes“ und „Nashville“) stand in den USA schon als Kind vor der Kamera. Im Mai brachte sie eine Biografie heraus, in der sie unter anderem über ihre Wochenbettdepression und Alkoholsucht schrieb.
In mehreren Interviews thematisierte sie zudem ihren Umgang mit Suchterkrankungen, aber auch ihre schwierige Kindheit als Jung-Star, ihre distanzierte Beziehung zu ihrer Mutter sowie die tiefe Trauer um den 2023 an einer Herzkrankheit gestorbenen jüngeren Bruder. Ihre 2014 geborene Tochter Kaya lebt seit einigen Jahren in Europa bei ihrem Vater Wladimir Klitschko.
pcl/dpa






