Heftige Regenfälle schwemmen die thailändische Insel Phuket und haben Sturzfluten und Erdrutsche ausgelöst. Besonders betroffen war der beliebte Urlaubsort Patong, wo Wassermassen große Felsbrocken, Schlamm und Geröll in Wohnviertel und Geschäftsstraßen spülten. Die Zeitung „Bangkok Post“ berichtet unter Berufung auf die Behörden von beschädigten Häusern, Läden und Fahrzeugen.

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In der Nacht waren nach anhaltenden Regenfällen Wasser und Geröll von den Hängen in tiefer gelegene Gebiete geströmt. Besonders schwer traf es den Bezirk Kathu, zu dem auch Patong gehört. Schlamm und Felsbrocken blockierten Straßenabschnitte, Schaufensterscheiben zerbrachen, zahlreiche Autos wurden überflutet. Teilweise wurde ein Fahrverbot ausgesprochen.
น้ำป่าหลากเข้าบ้านเรือนย่านป่าตอง ภูเก็ต 🌊 กระแสน้ำแรง พัดข้าวของลอยไปตามน้ำ⁰#น้ำท่วมภูเก็ต #ป่าตอง pic.twitter.com/TjdZYiL7Ul
— Melomelody (@Melomelodyhub) 26. Oktober 2026
Starkregen in Thailand: Meteorologen warnen vor weiterem Regen
Um Geröll zu beseitigen und Abflusswege freizulegen, rückten die Einsatzkräfte mit Baggern und anderem schweren Gerät an. Die Stadtverwaltung von Patong hat im Rathaus, in einer Schule und einem Hotel Notunterkünfte eingerichtet. Der Katastrophenschutz meldete zudem Überschwemmungen aus anderen südlichen Provinzen. Währenddessen warnte der Wetterdienst vor weiteren schweren Niederschlägen bis mindestens Mittwoch. In weiten Teilen Thailands geht die Regenzeit gerade zu Ende.
Phuket Times รายงาน 03.00 น. ฝนตกหนัก น้ำป่าหลากไหลแรงลงจากเขา 50 ปี นาใน #ป่าตอง #ภูเก็ต คืนนี้ ด้านล่างเมืองป่าตองอ่วม! #Patong #Phuket #Thailand
— pone poyepoloye (@motorwars) 26. Oktober 2026
(26 ต.ค.69) pic.twitter.com/fsSY1cMrZt
Mit ihren schönen Stränden, dem lebhaften Nachtleben und den vorgelagerten Trauminseln zählt Phuket zu den wichtigsten Tourismuszentren Thailands. Die Insel in der Andamanensee verzeichnete im Jahr 2025 rund 14 Millionen Besucher, darunter mehr als zehn Millionen aus dem Ausland. Deutschland gehört zu den wichtigsten Herkunftsmärkten.
Erst Ende September kam es in der thailändischen Hauptstadt Bangkok nach tagelangen Regenfällen zu schwerem Hochwasser, das auch den Luftverkehr beeinträchtigte. Die Stadtverwaltung rief für alle 50 Bezirke den Katastrophenfall aus. Laut den Behörden waren landesweit rund 2,6 Millionen Menschen betroffen.
(dpa/ari)





