Im Südosten Frankreichs sind bei schweren Unwettern mindestens vier Menschen gestorben. Im Département Bouches-du-Rhône an der Mittelmeerküste kamen nach Behördenangaben vom Donnerstagnachmittag drei Menschen ums Leben. Bereits am Dienstag war im Département Haute-Corse ein Mann gestorben, dessen Auto von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen wurde. Ein weiterer Mensch wird noch vermisst.

Unwetter in Südfrankreich sorgen für Rekordpegel und Überschwemmungen
Der gesamte Südosten Frankreichs war am Montag und Dienstag von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Wassermassen rissen Autos mit sich, Straßen wurden unpassierbar und in zahlreichen Ortschaften standen noch am Mittwoch ganze Stadtviertel unter Wasser. Die Behörden im Westen des Départements Bouches-du-Rhône sprachen von „noch nie dagewesenen“ Wasserpegeln.
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Wie die Feuerwehr von Bouches-du-Rhône in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, „ertranken zwei Frauen im Alter von 86 und 26 Jahren in einem Keller in Lançon-Provence“. Zudem sei ein 75-jähriger Mann tot aufgefunden worden, der „von den Wassermassen mitgerissen“ wurde. In Haute-Corse wiederum wurde ein Geländewagen in Ghisonaccia vom Fluss Fium'orbu mitgerissen. Ein Mann konnte sich durch das Fenster des Fahrzeugs retten, ein anderer konnte jedoch nur noch tot geborgen werden.
afp



