Monate nach dem Tod der Schauspielerin Luna Jordan hat sich ihr Kollege Jürgen Vogel erstmals öffentlich geäußert. In einer Videobotschaft auf Facebook erklärte der Berliner Schauspieler, weshalb er sich bislang nicht zu dem Verlust geäußert hatte. Zugleich machte er deutlich, wie sehr das Team der ZDF-Serie „Jenseits der Spree“ seine Kollegin vermisst.

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Jordan war am 13. Mai 2026 im Alter von 25 Jahren gestorben. Vogel sagte in dem Video, er finde, „dass viele Dinge auch privat sind und etwas, was nicht so einfach ist, darüber zu sprechen.“ Sein Schweigen solle jedoch nicht missverstanden werden. „Ich wollte aber auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir das alles so aus unserem Herzen und unserem Leben streichen. Das ist auf keinen Fall der Grund“, erklärte der 58‑Jährige. Jeder gehe anders mit Trauer um, fügte er hinzu.
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„Wir vermissen Luna ganz doll“
Mit seiner Botschaft wolle er auch für die Menschen sprechen, die mit Jordan zusammengearbeitet haben. „Ich möchte nur sagen, und da glaube ich, spreche ich für alle, die mit Luna zusammengearbeitet haben, dass wir natürlich alle Luna ganz doll vermissen. Von Herzen“, sagte Vogel.
Der Tod seiner Kollegin sei „ein riesen Einschnitt für uns als Mensch, vor allem weil wir ja nun mal sechs Jahre mit Luna verbringen durften und wir sie einfach sehr, sehr vermissen“. Jordan hatte seit dem Start der Serie im Jahr 2021 die Rolle der Stella Heffler gespielt, der Tochter von Vogels Serienfigur Robert Heffler.
Letzter Auftritt in „Jenseits der Spree“
Vogels Videobotschaft erschien zum Start der sechsten Staffel. Das ZDF zeigte die erste Folge mit dem Titel „Kontrollverlust“ am 16. Oktober. Zu Beginn erinnerte eine Einblendung an die verstorbene Schauspielerin: „In liebevoller Erinnerung an Luna Jordan.“ In der Folge war Jordan zum letzten Mal als Stella zu sehen. Ihre Figur verlässt die Serie, um nach Südamerika zu reisen. Die Dreharbeiten zur siebten Staffel laufen bereits.
Jordans Berliner Agentur Players hatte im Mai im Namen der Familie mitgeteilt, die Schauspielerin sei „plötzlich und unerwartet“ gestorben. Angaben zur Todesursache machte die Familie nicht. Jordan war unter anderem aus dem „Polizeiruf 110“, der Serie „Euphorie“ und dem Drama „Fuchs im Bau“ bekannt. Für ihre Rolle in dem Film erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis.






