Im Freizeitpark „Six Flags Over Georgia“ nahe Atlanta (USA) ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Nach Angaben des Lokalsenders „11Alive“ unter Berufung auf Augenzeugen, soll ein Mann aus der „Goliath“-Achterbahn hinausgefallen und im Fallen mehrfach gegen die Bahn geprallt sein. Mehrere Menschen seien verletzt worden.

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Als Reaktion auf den Vorfall wurden neun Achterbahnen an sechs Standorten geschlossen. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte, die Maßnahme diene der Vorsicht, da die betroffenen Fahrgeschäfte Ähnlichkeiten mit der Bahn aufwiesen, auf der sich der Unfall ereignet habe. „Ich kann mir den Schrecken nicht vorstellen, den die Besucher und Mitarbeiter erlebt haben“, sagte die Chefin der Bezirksregierung von Cobb, Lisa Cupid. Der Unfall sei eine „schreckliche Tragödie“.
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Unfallhergang bislang unklar
Welche Achterbahn in den Unfall verwickelt war, teilten weder die zuständigen Behörden noch der Parkbetreiber mit. Lokale Fernsehsender zeigten jedoch Aufnahmen, auf denen Fahrgäste aus der Achterbahn „Goliath“ aussteigen. Ob die Bahn tatsächlich betroffen war, blieb zunächst offen.
„Goliath“ wurde 2006 eröffnet und erreicht nach Angaben auf der Website des Freizeitparks eine Höchstgeschwindigkeit von 113 Kilometern pro Stunde.
Bereits mehrere Todesfälle in dem Park
Der aktuelle Vorfall ist offenbar nicht der erste tödliche Unfall in „Six Flags Over Georgia“. Nach Angaben einer Anwaltskanzlei, die Menschen nach Unfällen in Vergnügungsparks vertritt, handelt es sich um mindestens den siebten Todesfall in dem Freizeitpark. Bereits 2006 soll ein Mann während einer Fahrt mit „Goliath“ vermutlich einen Herzinfarkt erlitten haben.
Auch an einem anderen Standort der Freizeitparkkette gab es zuletzt Sicherheitsbedenken. Ende September kündigte „Six Flags Magic Mountain“ in Kalifornien an, die Achterbahn „X2“ stillzulegen. Mehrere Menschen hatten geklagt, weil sie durch die Fahrt schwere Hirnverletzungen erlitten haben sollen. 2022 war ein 22-Jähriger nach einer Fahrt mit der Attraktion gestorben.
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Der Betreiber erklärte damals, die Sicherheit der Fahrgeschäfte habe höchste Bedeutung. „Wenn wir feststellen, dass das Vertrauen unserer Gäste beeinträchtigt ist, nehmen wir das ernst.“
mit afp







