Bei „SOKO Leipzig“ (neue Staffel ab 2. Oktober um 21.15 Uhr im ZDF) vollzieht sich eine Wachablösung: Nach dem Ausstieg von Marco Girnth stößt Simon Böer als Kommissar zum Team der Erfolgsserie. Dabei wäre der 51‑jährige Schauspieler nicht zwingend auf diesen Job angewiesen, denn er hat noch ganz andere Talente, von denen er im Interview erzählt. Und: Falls er nach mehreren Jahren auch bei der Serie aussteigen sollte, steht theoretisch schon sein Nachfolger bereit.

Wie Marco Girnth sind Sie angeblich gerne im Campingwagen unterwegs. Aber weil Sie die Serie drehen, haben Sie nicht die Freiheit, die Ihr Vorgänger bei „SOKO Leipzig“ jetzt genießt. Fühlen Sie sich ein bisschen wie ein Gefangener?

Simon Böer: Ich bin sehr gerne mit dem Wohnmobil unterwegs und natürlich fehlt dafür während intensiver Drehphasen manchmal die Zeit. Aber ich habe mich ganz bewusst für „SOKO Leipzig“ entschieden. Im Moment bin ich sehr gerne genau da, wo ich bin. Am Set habe ich immerhin einen sehr schönen Wohnwagen – so bleibt zumindest die Illusion einer Reise erhalten. Irgendwie ist dieser Einstieg in die Soko Leipzig ja auch der Beginn einer solchen.

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