- Am heutigen Mittwoch (9. September 2026) wurde König Harald V. beigesetzt
- Wie sein Sarg aussieht, war lange ein Geheimnis
- Doch der König legte auf die Ausstattung wohl besonders wert
Der verstorbene norwegische König, Harald V. hat für seine heutige Beerdigung noch zu Lebzeiten Vorkehrungen getroffen. Der Monarch ließ etwa einen eigenen Sarkophag in Auftrag geben, der rund 1,8 Millionen Euro kosten soll. Das Besondere: Auch seine Ehefrau Königin Sonja soll dort einmal ihre letzte Ruhestätte finden.

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Entworfen wurde das außergewöhnliche Grabmal vom norwegischen Architekturbüro „Snøhetta“. Wie genau der Sarkophag aussieht, blieb bis zum heutigen Tag geheim. Erste Aufnahmen zeigten schließlich einen schwarzen Sarg mit goldener Umrahmung.
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Der König selbst blickte wohl mit Humor auf seine letzte Ruhestätte. Bei einem Parlamentsdinner sprach er bereits über seine Pläne und scherzte, er hoffe, „dass er gut gepolstert wird, damit der Aufenthalt angenehm wird. Wir werden ja eine Weile dort sein.“
König Haralds Beisetzung folgt einer langen Tradition
Die eigentliche Beisetzung des Monarchen folgt einem strikten Ablauf. Harald wird wie sein Vater und sein Großvater im Osloer Dom beigesetzt. Die Grabstätte der norwegischen Regenten befindet sich in der königlichen Grabkapelle der Festung Akershus im Herzen Oslos. Dort stehen bereits der Sarkophag von König Haakon VII. (85, † 1957) und Königin Maud (68, † 1938), sowie der Sarkophag von König Olav V. (87, † 1991) und Kronprinzessin Märtha (53, † 1954).
Die Zeremonie wird von zahlreichen offiziellen Terminen begleitet. Im Königspalast ist anschließend ein Empfang für hochrangige Gäste vorgesehen. Später sollen der neue König und seine engsten Angehörigen vom Balkon des Palastes aus der Bevölkerung zuwinken.
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Keine klassische Krönung für Haralds Nachfolger
Nach Haralds Tod steht auch ein Wechsel auf dem norwegischen Thron bevor. Sein Sohn Haakon soll König werden. Eine klassische Krönung ist dabei nicht vorgesehen. In Norwegen wurde diese Tradition bereits 1958 abgeschafft und durch eine Unterzeichnungszeremonie ersetzt.







