Nach dem Tod von Dolly Parton ist neben ihrem musikalischen Erbe auch ihr Vermögen in den Blick gerückt. Schätzungen von Forbes aus dem Jahr 2025 zufolge besaß die am Dienstag im Alter von 80 Jahren gestorbene Countrylegende umgerechnet rund 450 Millionen Euro. Wer letztlich davon profitieren wird, ist bislang allerdings nicht öffentlich bekannt.

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Parton und ihr Ehemann Carl Dean hatten keine gemeinsamen Kinder. Dean war im vergangenen Jahr gestorben. Damit könnten unter anderem Angehörige aus Partons großer Familie als Erben infrage kommen. Wie Medien übereinstimmend berichten, gibt es insgesamt 19 Nichten und Neffen. Auch gemeinnützige Organisationen könnten berücksichtigt werden – Parton hatte sich zeitlebens stark für wohltätige Zwecke engagiert.
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Dolly Parton hinterlässt Millionenvermögen – wer erbt jetzt ihr Geld?
Ein erheblicher Teil ihres Vermögens stammt aus ihrer jahrzehntelangen Karriere. Forbes bewertete ihren Musikkatalog im vergangenen Jahr mit rund 120 Millionen Euro. Da Parton die Rechte an ihren Liedern selbst hielt, soll sie daraus jährlich mehrere Millionen Euro an Tantiemen erhalten haben.
Zu ihrem Besitz gehören außerdem Beteiligungen am Freizeitpark Dollywood in Tennessee sowie am dazugehörigen DreamMore Resort. Ihren wirtschaftlichen Nachlass wollte Parton nach eigener Aussage schon früh geregelt wissen.
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In einem Gespräch mit dem Magazin „Billboard“ erklärte sie 2020: „Ich möchte dieses Chaos niemand anderem überlassen.“ Damit bezog sie sich auf mögliche Streitigkeiten unter Angehörigen nach ihrem Tod. Sie riet anderen Künstlern, ihren Nachlass rechtzeitig zu ordnen.
Vererbt Dolly Parton einen Großteil an gemeinnützige Zwecke? Parton spendete Hunderte Millionen
Unklar ist derzeit, ob und in welchem Umfang Parton einen Teil ihres Vermögens gemeinnützigen Zwecken vermacht hat. Die Sängerin engagierte sich über Jahrzehnte in zahlreichen sozialen Projekten und soll zu Lebzeiten umgerechnet rund 514 Millionen Euro gespendet haben.
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Auch der Nachlass ihres verstorbenen Ehemanns könnte Hinweise auf die mögliche Verteilung des Vermögens geben. Nach einem Bericht der „US Weekly“ sah Deans Testament Regelungen für Angehörige beider Familien vor. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, wie Partons eigener Nachlass nun verteilt wird.
Parton selbst sprach 2020 auch über ihre Entscheidung, keine eigenen Kinder zu haben. In einem Gespräch mit Oprah Winfrey sagte sie: „Ich habe selbst nie Kinder gehabt, und ich glaube, das war Gottes Wille – dass ich keine eigenen Kinder haben sollte, damit stattdessen alle anderen Kinder meine sein könnten.“







