Sommerloch? Nicht für Ikkimel. Die Berliner Rapperin hält sich seit 13 Wochen in den Charts, hat mit dem Album „Poppstar“, der Singleauskopplung „Ikkimel die Geile“ und einem denkwürdigen Auftritt im ZDF-„Moma“ die Medien im Land auf Trab gehalten und ist mit eben jenem Auftritt nun auch international bekannt.

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Die US-Rapperin Doechii hatte einen Mitschnitt der skurrilen Szene bei TikTok geteilt, der bei deren Fans – trotz Sprachbarriere – gut ankam. Auch die Kritik an der zugegebenermaßen für das Frühstücksfernsehen arg provokanten Einlage der Berlinerin stieß in den USA auf einiges Unverständnis.
Im Studio waren viele Zuschauer angesichts der Performance von „Fußballmänner“ während der Weltmeisterschaft auffällig regungslos, fast paralysiert, geblieben. Die Folge war ein geteiltes Echo in Deutschland. Viele Kommentatoren empfanden den Auftritt als Zumutung. Ganz anders in den USA. „Komm nach Amerika, wir feiern dich mehr“, hieß es da etwa.
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Den Erfolg hat Ikkimel nun in der für die 29-Jährige typischen Form verarbeitet: Zusammen mit dem estnischen Rapper Tommy Cash (trat 2025 beim ESC an) veröffentlichte sie einen prahlerischen Track, in dem es, neben Sex und Drogen, auch um ihren ZDF-Auftritt geht.
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In „Miss Universe“ spielt sie kurz auf den Fernsehmoment an: „Verstöre sie im Moma, voll auf Ketamin“, heißt es in dem ansonsten überwiegend in englischer Sprache gehaltenen Track. Das wiederum dürfte kein Zufall sein, sondern ein Dankeschön an die US-Fans. Üblicherweise singt und rappt Ikkimel in deutscher Sprache.
Zu hören bekommen Fans dieses Mal nicht nur die Anspielung auf den „Moma“-Auftritt. Der stark autotune-lastige Song dreht sich ums Feiern, deutsche Partygänger auf der Suche nach Drogen, Reichtum, Alkohol, Shopping, Sex und internationalen Ruhm.
Die Collaboration der beiden Rapper kommt bei den Fans gut an. Unter einem Instagram-Post von Ikkimel heißt es unter anderem: „Die Zusammenarbeit, von der wir nie wussten, dass wir sie brauchen.“ Die Berliner Sängerin Mine nannte das Lied gar „ikonisch“.







