Im WM-Kader der deutschen Nationalmannschaft ist Robin Gosens nicht vertreten. Dafür kommentiert der 31-Jährige das Geschehen auf dem Spielfeld als Experte der ARD. Im Gespräch wird aber schnell klar, warum für den Spieler der AC Florenz Fußball nicht die wichtigste Erfahrung des Lebens ist – und weshalb er auch die Nichtnominierung gut verkraften kann.

Es ist weniger als ein Jahr her, dass Sie zum letzten Mal für die deutsche Nationalmannschaft spielten. Ist es nicht ein bisschen merkwürdig, dass Sie jetzt die Leistungen Ihrer ehemaligen Teamkollegen kommentieren?

Robin Gosens: Ich sehe meine Rolle eher darin, als Experte einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen zu bieten, weil ich mit vielen dieser Jungs schon zusammengespielt habe und sozusagen eine Innensicht habe. Ich versuche, ihre Leistungen einzuordnen, aber ich werde sicherlich niemanden übermäßig kritisieren. 

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