Anlass für dieses Interview ist Hendrik Duryns Rückkehr in seiner Paraderolle als „Der Lehrer“ (neue Folge ab 28. Mai um 20.15 Uhr auf RTL). Aber wenn der 58-Jährige über seine Erfahrungen mit der Jugend von heute und seine Erinnerungen an seine eigene Schulzeit spricht, dann kommt noch ein anderes Thema hoch: eine Jugendliebe von damals.
Wie würden Sie sich schlagen, wenn man Sie als Lehrer vor eine ganze Klasse stellen würde?
Hendrik Duryn: Das habe ich schon gemacht, und das Resultat war überraschend. Das war Geschichtsunterricht für eine elfte Klasse. Mein Steckenpferd ist es, Historie mit Politikwissenschaft und Kunst zu verbinden. Und der Lehrer meinte dann zu mir: „Das ist spannend, was du machst, und alle sind auch ganz aufmerksam, aber ihr Eigenkreativanteil kommt zu kurz. Du lässt sie zu wenig selbst entdecken.“ Wenn ich also wirklich Lehrer werden würde, müsste ich mich viel mehr zurückhalten. Das fällt mir krass schwer, denn ich bin ein Entertainer.






