Während sich Schauspieler Walter Sittler auf seine Reihen wie „Der Kommissar und der See“ konzentrierte, trieb seine Frau, die Regisseurin Sigrid Klausmann, mehrere Jahre das von ihm produzierte Dokumentarprojekt „Girls Don’t Cry“ voran. In dem Film, der am 30. April in die Kinos kommt, erzählen sechs Mädchen aus verschiedenen Ländern von ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Anlass genug für die 71-Jährige und den 73-Jährigen, ihre eigenen Erfahrungen mit Männlichkeit und Weiblichkeit und das gemeinsame Eheglück zu reflektieren.
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Herr Sittler, gab es Zeiten, in denen Sie gerne ein Mädchen gewesen wären?
Walter Sittler: Die gab es früher, aber die sind längst vorbei. Ich bin ganz gerne so, wie ich bin. Indes würde ich mir von einer Reihe meiner Geschlechtsgenossen wünschen, dass sie einen entspannteren Blick auf Frauen hätten. Sie sollen nicht so viel Angst vor ihnen haben, sondern sie normal behandeln und sich nicht in ihrer Männlichkeit eingeschränkt fühlen. Ich bin selbst froh, dass ich das Glück hatte, 40 Jahre an der Seite einer starken Frau zu leben, die immer ihren Weg gegangen ist und dabei so schöne Arbeiten macht.






