Die Produktionsfirma des erfolgreichsten YouTubers der Welt, Jimmy Donaldson (bekannt als „MrBeast“), ist verklagt worden. Wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichten, wirft eine ehemalige Arbeitnehmerin dem Unternehmen vor, ein toxisches Arbeitsumfeld geschaffen zu haben, in dem sexuelle Belästigung durch Vorgesetzte geduldet oder sogar gefördert worden sei.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Klägerin Lorrayne Mavromatis beschreibt unter anderem Momente, in denen Führungskräfte bei Treffen unter vier Augen wiederholt ihr Äußeres kommentiert haben sollen. Auch Flirtversuche von Kunden des Unternehmens seien hingenommen und abgewiegelt worden. Mavromatis habe sich zunächst intern über die Zustände beschwert, berichtet unter anderem ABC News unter Berufung auf die Klageschrift. Daraufhin sei die Mitarbeiterin zunächst versetzt und schließlich entlassen worden. Zudem behauptet sie, dass ihre Kündigung unrechtmäßig gewesen sei und im Zusammenhang mit ihren Beschwerden sowie ihrer Schwangerschaft bzw. Elternzeit stehe.
- Fliegen mit Promis: Luxus-Flugbegleiterin über Superreiche: „Haben ein Messer nach mir geworfen“
- Insider packt aus: Privatkoch der Stars enthüllt, was auf Super-Yachten abgeht
- Millionen-Budget: Hochzeitsplanerin – „Deutsche Brautpaare haben Angst vor Protz“
- Luxusurlaub: Skilehrer – Darum ist St. Moritz bei Reichen so beliebt
Beast Games: Führungskräfte machten sich über Teilnehmerinnen lustig
Weiter beschreibt die Klageschrift, wie männliche Führungskräfte sich über weibliche Teilnehmerinnen der „BeastGames“ (einer Gameshow des Unternehmens) lustig gemacht hätten, als die sich darüber beschwerten, „dass sie während ihrer Teilnahme an der Show keinen Zugang zu Damenhygieneartikeln und sauberer Unterwäsche hatten“.
Ein Sprecher des Unternehmens wies sämtliche Vorwürfe gegenüber ABC News zurück. Man wolle nun juristisch dagegen vorgehen. Jimmy Donaldson (MrBeast) selbst äußerte sich gegenüber dem Sender ausweichend und verwies auf seine Anwälte. Derzeit läuft die zweite Staffel seiner Gameshow bei Amazon Prime, eine weitere soll gedreht werden. Auf der Plattform YouTube folgen MrBeast derzeit knapp 480 Millionen Menschen. Damit ist es der erfolgreichste Kanal weltweit.
lro




