Nach Vorwürfen wegen eines mutmaßlichen sexuellen Übergriffs ermittelt die Polizei in Australien gegen Popstar Katy Perry (41, „I Kissed a Girl“). Das berichteten mehrere australische Medien unter Berufung auf die Behörden im Bundesstaat Victoria. „Da die Ermittlungen noch andauern, wären weitere Kommentare zum jetzigen Zeitpunkt unangemessen“, zitierte der Sender 9News einen Polizeisprecher.

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Die australische Schauspielerin Ruby Rose (40) hatte zuvor in einem mittlerweile gelöschten Beitrag auf der zu Instagram gehörenden Social-Media-Plattform Threads geschrieben, dass sich der angebliche Übergriff in einem Nachtclub in Melbourne zugetragen habe, als sie Anfang 20 war. Sie habe fast zwei Jahrzehnte gebraucht, um dies öffentlich auszusprechen.
Rose hatte in ihrem Post mitgeteilt, Perry habe sie gesehen, als sie sich auf dem Schoß ihrer besten Freundin ausgeruht habe, um Perry aus dem Weg zu gehen. Die Sängerin habe dann ihre eigene Unterwäsche zur Seite geschoben und ihre Vagina an Roses Gesicht gerieben. „Danach habe ich sie vollgekotzt“, schildert Rose in drastischen Worten den Vorfall. Perry weist die Vorwürfe zurück. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Katy Perry weist Vorwürfe als „gefährliche Lügen“ zurück
Perry hat die Vorwürfe vehement zurückgewiesen. Das Sprecherteam der Sängerin schrieb in einer Mitteilung, die US-Medien vorlag, Behauptungen von Rose seien „nicht nur kategorisch falsch, sondern auch gefährliche, rücksichtslose Lügen“. Weiter hieß es darin, dass Rose dafür bekannt sei, in sozialen Medien schwerwiegende öffentliche Anschuldigungen gegen verschiedene Personen zu erheben, die von diesen zurückgewiesen worden seien.
In einem neuen Post vom Dienstagabend (Ortszeit) schrieb Rose, sie habe ihre Aussagen bei der Polizei abgeschlossen und könne sich nun nicht weiter öffentlich äußern. „Das bedeutet, dass ich nicht mehr kommentieren, Beiträge teilen oder öffentlich über diese Fälle oder die beteiligten Personen sprechen kann“, betonte sie. Die sei eine Standardvorgabe der Polizei.
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Zuvor hatte Rose in einem anderen Post erklärt, sie habe fast zwei Jahrzehnte gebraucht, um öffentlich über den Vorfall zu sprechen. Dies zeige, wie stark die Auswirkungen von Trauma und sexueller Gewalt sein könnten, führte sie aus. Anzeige möchte die Schauspielerin nach eigener Aussage nicht erstatten. „Aber man muss es loswerden, bevor man davon Krebs bekommt“, schrieb Rose.
Rose lebt seit ihrem dreizehnten Lebensjahr offen lesbisch. Sie spielte in der TV-Serie „Orange Is The New Black“ und in Filmen wie „John Wick: Kapitel 2“, „Pitch Perfect 3“ und „Meg“ mit.
Die Amerikanerin Perry und der frühere kanadische Premierminister Justin Trudeau (54) hatten im vergangenen Jahr ihre Beziehung öffentlich gemacht. Die Sängerin war zuvor mit dem britischen Schauspieler Orlando Bloom zusammen. Die beiden haben eine Tochter.
lro mit dpa







