Auch mit 82 ist Uschi Glas noch voll im Einsatz. Im Fernsehen ist sie aktuell in der Tierärztin-Serie „Die Maiwald“ (am 2. April um 20.15 Uhr im ZDF) zu sehen. Gleichzeitig halten sie ihre karitativen Aktivitäten und ihr Engagement gegen Antisemitismus auf Trab. Im Interview erklärt sie ihre Motive, ihre Beziehung zu Israel, und wie sie die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit ihres Vaters erschütterte.
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Sie sind jemand, der sich intensiv mit dem Weltgeschehen beschäftigt. Aber würden Sie sich in diesen chaotischen Zeiten nicht am liebsten in das Alpenidyll von „Die Maiwald“ zurückziehen?
Uschi Glas: Das bekomme ich nicht hin, weil ich ein Mensch bin, der Hoffnung in sich trägt. Wenn ich die Nachrichten anschaue, wünsche ich mir immer, dass sich irgendwas zum Besseren wendet. Es macht keinen Sinn, den Kopf in den Sand zu stecken. Das würde allem widersprechen, wofür ich mich seit Jahren einsetze. Ich nehme am politischen Geschehen teil. Auch wenn ich mitunter bittere Erfahrungen machen muss. Aber es wäre keine Entschuldigung, sich deswegen nicht zu kümmern und keine Haltung zu zeigen. Gerade in Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger, die Demokratie zu verteidigen.






