Nach Ostern ist das Münchner „Tatort“-Duo Batic und Leitmayr Geschichte. Mit der letzten Doppelfolge (am 5. und 6. April, 20.15 Uhr in der ARD) hören Udo Wachtveitl, 67, und Miroslav Nemec, 71, als Kommissare auf. Aber das Duo ist nach Drehende nicht in ein emotionales Loch gefallen, wie es glaubhaft beteuert. Gleichzeitig ist die Erinnerung an die ersten Einsätze vor über 30 Jahren bei beiden noch sehr lebendig – denn die waren nicht immer einfach.
Ihr letzter Drehtag als „Tatort“-Kommissare liegt inzwischen ein paar Monate zurück. Aber können Sie sich noch an das Gefühl von damals erinnern?
Udo Wachtveitl: Der letzte Drehtag hatte sich über lange Zeit angekündigt – von den ersten Besprechungen, wann wir aufhören, bis zu dem Tag, als es dann wirklich soweit war. Zwischenzeitlich gab es Erklärungen, Presseveröffentlichungen und dann irgendwann den Drehplan. So gesehen gab’s dann keine große Emotionalität mehr. Man wusste eben: Das ist der Moment, wo die lange Tradition endet. Das war nicht besonders schmerzvoll, sondern eigentlich schön. Und die Produktionsfirma, die mit uns diese letzten beiden „Tatorte“ gemacht hat, hat dafür besonders gute Bedingungen geschaffen.






