Mit „REM“ (ab 19. März im Buchhandel, Droemer) rollt die Bestseller-Maschine von Thriller-Spezialist Sebastian Fitzek weiter. Diesmal arbeitet der 54-Jährige mit Co-Autorin Annika Strauss zusammen, die aber bei Weitem nicht die einzige Frau ist, die in seinem Leben einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Im Interview erzählt er von weiblicher Sichtweise, den Erfahrungen mit seiner ersten Freundin, und warum ein Mann wie Robbie Williams ein Vorbild für ihn war.

Sie veröffentlichen gerade Ihren neuesten Psychothriller. Aber ist Ihnen angesichts der Weltlage nicht eher nach leichter Entspannung zumute?

Sebastian Fitzek: Eine Leserin hat mir unlängst geschrieben, dass der Krebs, den sie besiegt geglaubt hatte, wieder zurückgekehrt ist. Und sie meinte, dass sie etwas Spannendes braucht, das sie aus ihrem Leben herausreißt, um den Kopf frei zu bekommen. Das ist bei mir vergleichbar. Ich würde akut eher zu einem Thriller greifen, um eine gewisse Distanz zu bekommen. Wenn man sich nur mit den Schlagzeilen beschäftigt und alle zehn Minuten seinen Browser aktualisiert, wird man ja irre. 

Lesen Sie auch