Von internationalen Film- und Streamingproduktionen (z. B. „Altered Carbon“) bis zu deutschen Serien (unter anderem „Kommissarin Lucas“) – Torben Liebrecht war in einer enormen Bandbreite von Projekten vertreten. Aktuell ist der 48-Jährige, der auch als Synchronsprecher erfolgreich ist, in dem Mystery-Thriller „Das dunkle Vermächtnis“ (am 14. März um 20.15 Uhr in der ARD) zu sehen. Wie er im Interview erklärt, gehen seine Ambitionen über das Schauspielerische hinaus, wenngleich er sich eine große Portion Demut bewahrt hat. 

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„Das dunkle Vermächtnis“ handelt von Protagonisten, die sich mit den Traumata ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Sind Sie jemand, der sich intensiv mit seiner eigenen Geschichte beschäftigt?

Torben Liebrecht: Die größte Qualität des Lebens und Erlebens liegt im Jetzt. Und im Jetzt zu sein, das ist schon schwer genug. Natürlich ist es wichtig, zu wissen, wo man herkommt, was einen geprägt hat, und aus seinen eigenen Fehlern zu lernen. Aber das Gestern darf nicht zum Dauerzustand werden. Man kann sich nicht ständig mit Schuldkomplexen quälen, sondern muss sich erlauben, zu heilen. Nur so kann man einen Schritt weiterkommen.