Die Epstein-Akten offenbaren immer mehr Details zu den Verflechtungen des Sexualstraftäters ins Reich der Mächtigen und Einflussreichen. In diese Kategorie hatte sich Lars Windhorst wohl längst selbst eingeordnet, als er 2019 als Investor bei Hertha BSC einstieg und dem Klub zu neuem Ruhm verhelfen wollte. Am Ende scheiterte er. Wie nun herauskommt, wollte Windhorst bereits ein Jahr zuvor wohl Jeffrey Epstein persönlich treffen. Das berichtet „Business Insider“.

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So soll Windhorst namentlich in den Epstein-Akten auftauchen. „Es gibt einen jungen deutschen Unternehmer namens Lars Windhorst, der Dich gerne treffen würde, wenn es Dir passt. Er hat eine bewegte Vergangenheit und war zweimal insolvent, ist aber wieder auf dem Weg nach oben. Ich mag ihn und ich glaube, Du würdest ihn auch mögen … Lass mich wissen, ob Du damit einverstanden bist, dann stelle ich ihn Dir gerne vor“, soll ein Vertrauter in einer E-Mail an Epstein am 24. Juni 2018 geschrieben haben.
E-Mail an Epstein: Vertrauter bittet ein zweites Mal um Treffen mit Lars Windhorst
Eine zweite Anfrage direkt am nächsten Tag deutet darauf hin, dass der Wunsch nach einem Treffen zwischen Epstein und Windhorst durchaus groß gewesen sein muss. Erneut soll der Vertraute bei Epstein nach einem Treffen mit Windhorst gefragt haben – diesmal mit Erfolg. Epstein soll bejaht haben. Ob das Treffen allerdings zustande kam oder es anderweitig persönlichen Kontakt zwischen den beiden gab, ist bislang unklar. Gegenüber dem Wirtschaftsportal „Private Equity News“ dementierte Windhorst, ein Treffen mit Epstein angestrebt zu haben.
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In Berlin machte der heute 49-Jährige vor allem Schlagzeilen mit seinem gescheiterten Investment bei Hertha BSC. Bis 2023 soll der gebürtige Westfale mehr als 370 Millionen Euro in den Hauptstadt-Klub investiert haben. Sein Ziel, den Berliner Verein wieder in die Erfolgsspur zu bringen, erreichte er aber nicht. Windhorst verkaufte seine Anteile mit großem Verlust für 65 Millionen Euro. Erst im vergangenen Jahr erklärte ein Gericht in Amsterdam seine Firma Tennor Holding für insolvent.





