Wenn der Name „Fritz Karl“ auf der Besetzungsliste auftaucht, kann man schon sagen: Es lohnt sich, einzuschalten. Seine Figuren stattet der 58-Jährige gern mit subtilem Humor aus, der damit die Vielschichtigkeit seiner Rollen nur unterstreicht. Mit dem „Salzburg-Krimi“ (zweite Folge „Am seidenen Faden“, 5. März, 20.15 Uhr, ARD) hat der österreichische Schauspieler nun auch sein eigenes Thriller-Format bekommen. Ziemlich düster geht es dabei zuweilen zu. Wobei Karl, verheiratet mit der Schauspielerin Elena Uhlig, privat alles andere als düster ist.

Für die neue ARD-Reihe „Der Salzburg-Krimi“ waren Sie für den ersten Film auch als Co-Autor aktiv. Wollten Sie endlich Ihre dunklen Fantasien herauslassen?

Fritz Karl: Das war kein tiefenpsychologischer Prozess. Ich wollte einfach schauen, ob ich ein Drehbuch schreiben kann. Ich habe immer wieder Ideen und Bilder im Kopf gehabt, und so habe ich dem Produzenten gesagt: „Lass mich das mal probieren.“ Ich wollte aber ein fertiges Buch abgeben, und man konnte dann entscheiden, ob man das machen will oder nicht.

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