Großer Schreckmoment in Japan: Im größten Atomkraftwerk der Welt sollte der Reaktor 6 und damit der erste von sieben Reaktoren wieder in Betrieb genommen wurden. Doch nur wenige Stunden später musste der Prozess gestoppt werden. Der Grund: Während des Hochlaufs kam es zu einer Störung.

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So wurde nach Wiederinbetriebnahme der Alarm während einer Steuerstabkontrolle ausgelöst, berichtet das arabische Nachrichtenportal „Aljazeera“. Die Steuerstäbe sind demnach für das sichere Anfahren und Abschalten von Reaktoren unerlässlich. Die Betreiberfirma Tepco unterbrach die Arbeiten daraufhin sofort und erklärte später, dass zu keinem Zeitpunkt die Gefahr von freigesetzter radioaktiver Strahlung bestanden hätte. Das Unternehmen teilte mit, der Reaktor werde für eine größere Untersuchung erneut abgeschaltet.

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15 Jahre nach Fukushima: Größtes Atomkraftwerk der Welt geht in Japan wieder in Betrieb

Knapp 15 Jahre nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima will Japan mehrere seiner Reaktoren in den Atomkraftwerken unter den Auflagen der Nuklearregulierungsbehörde NRA wieder hochfahren – unter teils enormem Widerstand der Bevölkerung. So unterschrieben bis Anfang Januar rund 40000 Menschen eine Petition, die sich gegen die Wiederinbetriebnahme des größten Atomkraftwerks an der japanischen Küste aussprach. Die Unterzeichner, berichtet „Aljazeera“, wiesen darauf hin, dass das Atomkraftwerk bereits im Jahr 2007 von einem starken Erdbeben getroffen wurde.

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„Wir können die Angst vor einem weiteren unvorhergesehenen Erdbeben nicht beseitigen“, heißt es in der Petition. „Viele Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, nur um Strom nach Tokio zu liefern, ist unerträglich.“ Am Ende blieb die Petition ohne Erfolg.

rk