Nach mehr als 14 Jahren seit dem verheerenden Atomunfall in Fukushima befinden sich in dem japanischen Atomkraftwerk noch immer rund 880 Tonnen extrem gefährliches Material. Nach einem schweren Seebeben am 11. März 2011 wurde das Kernkraftwerk von einem etwa 15 Meter hohen Tsunami getroffen: Das Kühlsystem des Kraftwerks fiel damals aus und in drei der sechs Reaktoren kam es zur Kernschmelze. Dieses Ereignis gilt bis heute als das schlimmste Atomunglück seit der Tschernobyl-Katastrophe von 1986.

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Um die hochverstrahlten Trümmerteile für die geplante Bergung vorzubereiten, seien nun zwei Roboter in einen der beschädigten Reaktoren geschickt worden. „Spot“ und „Packbot“, wie sie vom Unternehmen Tempo benannt wurden, sollen die radioaktive Strahlung messen und Kameraaufnahmen machen. Anschließend sollen die dabei entnommenen Proben von Experten untersucht werden, was bis zu einem Monat in Anspruch nehmen kann, berichten japanische Medien.
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Im Juli hatte das Unternehmen den Beginn der umfassenden Bergungsarbeiten nach hinten verschoben. „Zwölf bis 15 Jahre“ würden noch die notwendigen Vorbereitungen dauern, hieß es. Damit könnte die Bergung nicht vor 2037 losgehen. Zuvor hatte der Akw-Betreiber erklärt, bereits Anfang der 2030er Jahre mit den Arbeiten beginnen zu wollen.
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pau/AFP










