Der US-Spielzeugkonzern Mattel hat seine beliebte Barbie-Reihe um eine neue Figur erweitert: eine Puppe aus der Fashionistas-Kollektion, die Autismus repräsentieren soll. Mit dieser Neuheit will das Unternehmen Vielfalt fördern und ein besseres Verständnis für die Lebensrealität autistischer Menschen schaffen.

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Die Puppe, die am Montag vorgestellt wurde, entstand in Zusammenarbeit mit dem Autistic Self Advocacy Network. Die Organisation, die von und für autistische Menschen geführt wird, half Mattel dabei, verschiedene Details authentisch umzusetzen.

So sind die Augen dieser Barbie leicht zur Seite geneigt, um darauf hinzuweisen, dass manche autistische Menschen direkten Augenkontakt meiden. Bewegliche Gelenke an den Händen und Ellbogen ermöglichen typische Handbewegungen, die zur Verarbeitung von Reizen und zur Ausdrucksfreude genutzt werden.

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Autismus-Barbie: Funktionale Details für echte Repräsentation

Die Autismus-Barbie, die ein lila Kleid mit weißen Streifen und flache Schuhe trägt, welche auf sensorische Verträglichkeit abgestimmt sind, bringt mehrere spezifische Hilfsmittel mit. Dazu gehören geräuschreduzierende Kopfhörer, ein pinkfarbener Fidget-Spinner zur Stressreduktion sowie ein Tablet, das symbolbasierte Kommunikation unterstützt. Solche Geräte werden häufig von Menschen verwendet, die Sprache nur eingeschränkt nutzen können.

Die Designteams von Mattel hätten bei der Entwicklung der Puppe „bewusst Merkmale integriert, die Erfahrungen aus dem Autismus-Spektrum widerspiegeln“.

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Vielfalt und soziales Engagement im Fokus

Seit 2019 bringt Mattel Puppen mit unterschiedlichen körperlichen und gesundheitlichen Bedingungen auf den Markt: darunter Modelle mit Hörgeräten, im Rollstuhl, mit Down-Syndrom oder Typ-1-Diabetes.

Nach eigenen Angaben plant Mattel, tausend der neuen Barbies kostenfrei an spezialisierte Kinderkrankenhäuser in den USA zu spenden.

ra/afp