Aus Reihen wie „Familie Bundschuh“ oder „Wolfsland“ ist Stephan Grossmann nicht wegzudenken. Aber der 54-Jährige ist auch immer wieder Gast im „Tatort“ – so zum Beispiel in der aktuellen Folge „Die Schöpfung“ (am 11. Januar um 20.15 Uhr in der ARD), wo er als Intendant mit einer Reihe von Morden an der Kölner Oper konfrontiert wird. Privat setzen ihn eher andere Erfahrungen unter Druck – vom Tüv-Termin bis hin zu Begegnungen mit Wohnzimmerlampen. Aber er hat eine ideale Methode für den Stressabbau, wie er im Gespräch betont.

Die Zeit um den Jahreswechsel ist für viele Menschen mit Stress verbunden. Wie ist Ihre Gefühlslage?

Stephan Grossmann: Am Limit. Ich habe das Gefühl, Fristen und Pflichten fressen einen auf. Und da rede ich nicht nur vom TÜV, den ich verpasst habe. Zum Jahresende wird die Taktung in meinem Leben immer enger. Deshalb: Hochachtung vor einem Intendanten, so wie ich ihn im „Tatort“ spiele, der alles im Blick behalten muss. Eine Oper bis in den letzten Winkel zu kennen und alle Mitarbeiter im Kopf zu haben, das stelle ich mir schon als Herausforderung vor.

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