Als Mafalda Da Silva Baptista von der Brandkatastrophe in Crans-Montana hört, trifft die Nachricht sie bis ins Mark. Die Bilder, die Berichte, die Zahlen – all das ist für sie viel mehr als eine Schlagzeile. Die 25-Jährige weiß nämlich ganz genau, wie sich verbrannte Haut anfühlt. Als siebenjähriges Mädchen überlebte Mafalda nur knapp eine schwere Gasexplosion. „Dieses Ereignis hat mein ganzes Leben verändert“, sagt die junge Schweizerin.
Wenn Mafalda spricht, hört man ein leises Röcheln in ihrer Stimme. Ein Ton, der sie seit Jahren begleitet – ein dauerhaftes Zeugnis ihrer Brandverletzungen. „Ich habe während des Infernos Flammen eingeatmet, und dadurch ist meine Luftröhre vernarbt“, erklärt die junge Frau. Mafalda war mit ihrer Familie gerade im Urlaub in Portugal, als es im neu gebauten Ferienhaus zu der verheerenden Gasexplosion kam. „Die Gasleitung hatte ein Loch, dann kam es durch einen Funken zu einer großen Explosion.“ Wie sie sich zurück ins Leben kämpfte, lesen Sie hier.




