Bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana starben in der Silvesternacht 40 junge Menschen. 116 weitere erlitten schwere Brandverletzungen. Nach Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe werden elf Brandopfer derzeit in Deutschland versorgt. Doch wie behandelt man Menschen, deren größtes Organ, die Haut, massiv geschädigt ist? Und können diese Menschen jemals wieder schmerzfrei leben?

Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Moritz Billner, er ist leitender Oberarzt am Zentrum für Schwerbrandverletzte und an der Klinik für Plastische, Wiederherstellende und Handchirurgie am Klinikum Nürnberg. Derzeit wird auch ein Opfer aus der Schweiz in Nürnberg behandelt.

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Herr Dr. Billner, beim Brand in Crans-Montana wurden nach Behördenangaben 116 Menschen verletzt, die meisten davon schwer. Ab wann genau spricht man aber von schweren Verbrennungen?