Am 15. Oktober ist Anneke Kim Sarnau wieder im Krimieinsatz. Aber nicht in ihrer Paraderolle im „Polizeiruf 110“, sondern im neuen „Wendland-Krimi“ („Stiller und der Wolf im Schafspelz“, um 20.15 Uhr im ZDF). Im Interview erklärt die 53-Jährige, warum sie ihrer Erfolgsreihe erhalten bleibt, weshalb Tennis für sie das höchste der Gefühle ist und welche Eigenschaft für sie überlebenswichtig ist.

Es ist nicht so lange her, da hatten Sie mit großen familiären Belastungen zu kämpfen, weil Sie einen Heimplatz für Ihren Vater finden mussten. Wie ist Ihr Lebensgefühl jetzt?

Anneke Kim Sarnau: Mir geht es gut. Ich habe sechs Wochen Ferien mit meinen Kindern hinter mir und habe genug Zeit, regelmäßig in Mecklenburg auf dem Land zu sein. Das ist Erholung pur. Mein Lebensgefühl ist: Das Hier und Jetzt schätzen, die Lieben um einen herum genießen und die politische Landschaft beobachten, ohne dabei in Depressionen zu verfallen, sondern wach zu bleiben.