Im italienischen Bozen soll es zu einem bestätigten Fall von Denguefieber gekommen sein. Das berichtete Südtirolnews.it am Dienstag. Demnach habe die Stadtverwaltung umgehend mit einem „Bekämpfungsprogramm gegen die Überträger der Krankheit“ begonnen. Denguefieber wird durch zwei Stechmückenarten übertragen: durch die Gelbfiebermücke und die Asiatische Tigermücke.

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Denguefieber ist eine tropische Virusinfektion, die durch das Dengue-Virus ausgelöst wird. Dengue ist nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar – das Virus bekommen Menschen fast ausschließlich über Mückenstiche.

Italien: Denguefieber-Fall – das sind Symptome

Typische Symptome von Denguefieber sind:

  • Hohes Fieber
  • Starke Kopf-, Muskel-, Glieder- und Gelenkschmerzen
  • Hautausschlag
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Geschwollene Lymphknoten

Bei den meisten Erkrankten verläuft die Infektion allerdings mild, schwere Verläufe gelten als selten. Nimmt die Krankheit einen schweren Verlauf, kann es zu Organversagen kommen und das Virus mitunter tödlich sein. Wie es dem Erkrankten in der italienischen Stadt Bozen geht, ist bislang nicht bekannt.

Denguefieber immer häufiger auch in Europa

Die Verordnung des Bozener Bürgermeisters Claudio Corrarati sah vor, dass noch am Dienstagnachmittag und in der Nacht auf Mittwoch spezielle Mittel an bestimmten Orten in der Stadt versprüht werden sollten, die gegen Insektenlarven und Mücken helfen. Anwohnenden wurde deshalb empfohlen, während der Behandlung zu Hause zu bleiben und Türen und Fenster geschlossen zu halten. Um Mückenstiche und damit eine Ansteckung zu vermeiden, wurde geraten, lange Kleidung zu tragen und Mückenschutzmittel zu nutzen. Auch Fliegengitter und das Vermeiden von Wasseransammlungen wurde empfohlen.

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Der tropische Denguevirus breitet sich immer mehr in Europa aus. Vor allem in Südeuropa in beliebten Urlaubsländern wie Italien, Frankreich, Spanien und Kroatien sind die Fälle in den vergangenen Jahren gestiegen. Durch den Klimawandel und die höheren Temperaturen können sich die Mücken immer besser auch im Norden ausbreiten.

emi