Seit zwei Tagen nahm die Ungewissheit über den Zustand der deutschen Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier immer weiter zu. Laut Dahlmeiers Management war die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin beim Bergsteigen am Montag im pakistanischen Karakorum-Gebirge verunglückt. Ein Rettungshubschrauber habe erkannt, dass sie mindestens schwer verletzt sei – seitdem liefen die Bergungsversuche auf Hochtouren. Am Mittwochnachmittag dann die traurige Nachricht: Dahlmeier ist tödlich verunglückt.
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Laura Dahlmeier: Magdalena Neuner mit symbolischem Post per Instagram
Enge Freunde, Wegbegleiter und Sportkollegen von Laura Dahlmeier reagierten noch während der laufenden Rettungsaktion in den sozialen Medien und drückten ihre Betroffenheit über das Unglück aus. Der Ex-Biathlon-Star Magdalena Neuner postete am Dienstagabend ein symbolisches Bild auf ihrem Instagram-Account. Neben den Worten „Ich denke an dich, Laura“, ist eine Zeichnung zu sehen. Zwei zum Gebet gefaltete Hände sind vor einem Bergsee abgebildet, dahinter ist ein in der Höhe immer weißer werdendes Bergpanorama – so wie man es von Darstellungen der höchsten Berge der Welt kennt. Der von ihr und ihrer Seilpartnerin bestiegene „Laila Peak“ liegt unweit des K2, des weithöchsten Bergs der Welt.
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„Auf einmal steht die Zeit still. Wir alle denken an dich, Laura!“, teilte der dreimalige Rodel-Olympiasieger Felix Loch mit. „Wir sind in Gedanken bei dir, bitte komm schnell wieder“, schrieb die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle. In einem Post auf ihrem Instagram-Account bat ihr Management um Verständnis: „Aus Rücksicht auf die Familie und nahestehende Personen bitten wir die Öffentlichkeit und die Medien, von Fragen abzusehen und die Privatsphäre der Angehörigen in dieser belastenden Situation zu wahren“.
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Unter ihrem zuletzt geposteten Beitrag von vor über vier Wochen häuften sich Kommentare wie „Ganz Bayern ist in Gedanken bei dir!“ oder „Ich hätte jetzt richtig Bock auf ein richtiges Wunder“. Doch ein Wunder sollte es letztlich nicht geben.





