Bei einem plötzlich eingeleiteten Sinkflug einer Boeing 737 der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines in Kalifornien sind zwei Flugbegleiter verletzt worden. Die Besatzung habe mit der Kursänderung am Freitag (Ortszeit) auf eine Warnung reagiert, wonach sich ein anderes Flugzeug auf Kollisionskurs befunden habe, teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA mit. Der Vorfall werde untersucht.

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Das Flugzeug war am Hollywood Burbank Airport im Großraum Los Angeles gestartet und sollte nach Las Vegas im Bundesstaat Nevada fliegen. Laut dem Portal Flightradar24 sank die Boeing 737 nach einem planmäßigen Steigflug vorübergehend um rund 150 Meter, bevor sie wieder an Höhe gewann.
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Comedian schildert panische Szenen an Bord
Nach Angaben des Senders CNN befand sich ein britisches Kampfflugzeug Hawker Hunter Mk. 58 in der Nähe, weshalb der Alarm ausgelöst worden sein könnte. Ein Sprecher des Hollywood Burbank Flughafens teilte der „New York Times“ mit, es gebe keine Hinweise auf einen Beinahe-Zusammenstoß im Luftraum über dem Flughafen. Die Rüstungsfirma Hawker Hunter, der das Flugzeug gehörte, hat sich zum Vorfall bisher nicht geäußert.
Der an Bord befindliche Comedian Jimmy Dore schrieb auf X, dass er und andere Passagiere durch das Manöver aus ihren Sitzen geschleudert wurden und mit dem Kopf gegen die Kabinenverkleidung stießen. Ein Passagier sagte gegenüber NBC Los Angeles, er hätte „etwa zwei Sekunden lang ein deutliches Absacken“ gespürt, welches er auf Turbulenzen zurückführte, danach befand sich das Flugzeug im freien Fall: „Die Leute schrien. Es herrschte ein heilloses Durcheinander. Die Leute dachten, das Flugzeug würde abstürzen.“
Just now on SW Flight #1496 Burbank to Las Vegas.
— Jimmy Dore (@jimmy_dore) 25. Juli 2025
Pilot had to dive aggressively to avoid midair collision over Burbank airport.
Myself & Plenty of people flew out of their seats & bumped heads on ceiling, a flight attendant needed medical attention.
Pilot said his collision…
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Zwei Flugbegleiterinnen mussten wegen Verletzungen behandelt werden
Der Fluggesellschaft war nach eigenem Bekunden nichts über verletzte Passagiere bekannt – zwei Flugbegleiter würden aber wegen Verletzungen behandelt. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, setzte die Maschine ihren Flug nach Las fort. Dort sei sie ohne Zwischenfälle gelandet.
Im Luftraum über den USA kommt es immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen. Erst im Januar dieses Jahres starben 67 Menschen, als ein American-Airlines-Flieger beim Landeanflug auf den Flughafen Washington mit einem Militärhubschrauber kollidierte.
jst/dpa






