Manchmal hat man als Journalistin persönliche Berührungspunkte mit einem Thema – bei mir ist das in diesem Fall so. Mein Sommer 2018 bestand aus unzähligen Chemotherapien – am Ende stand die beidseitige Mastektomie, also die Entfernung beider Brüste. Ich muss dazu sagen: Nur eine Brust war von Krebs betroffen. Doch was macht das mit einer Frau Anfang 30, die sich gesund fühlte – und plötzlich erfährt, dass sie an einer besonders aggressiven Brustkrebsform erkrankt ist, dessen Prognose nicht gut ist?

Kein BRCA-Gen, aber trotzdem ein hohes Risiko

Ich selbst habe zwar keine BRCA-Mutation – jene genetische Veränderung, die das Brustkrebsrisiko deutlich erhöht. Dennoch: Auch ohne BRCA-Mutation kann das Risiko für ein Rezidiv oder einen weiteren Tumor nach einer Brustkrebserkrankung erhöht sein – je nach Tumorbiologie, Alter, Vorerkrankungen oder durch bestimmte Therapien.

Auch interessant