Der frühere Box-Weltmeister Sven Ottke (58) ist auf Mallorca offenbar in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt worden. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll Ottke mit seinem Fahrrad mit einem Auto kollidiert sein. Ottke soll sich dabei einen doppelten Schienbeinbruch und eine Schulterverletzung zugezogen haben, noch am Dienstag musste er dem Bericht zufolge am Schienbein operiert werden. Schrauben sollen dafür zum Einsatz gekommen sein.

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„Sven Ottke geht es den Umständen entsprechend gut“, sagte sein früherer Trainer Ulli Wegner (83) der Zeitung: „Ich werde ihn am Mittwoch in der Klinik besuchen. Er wurde einfach umgefahren.“ Ottke und Wegner verbindet laut Bericht ein sehr inniges Verhältnis, es sei mit einer Vater-Sohn-Beziehung vergleichbar.
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Sven Ottke: Im Ring war er das „Phantom“
Das „Phantom“ Ottke war von 1997 bis 2004 Profi. Der Berliner eroberte 1998 den Weltmeistertitel im Supermittelgewicht nach IBF-Version, 2003 sicherte er sich auch den Gürtel der WBA und verteidigte beide Titel bis zu seinem Karriereende erfolgreich. Insgesamt gewann Ottke sämtliche seiner 34 Profikämpfe, davon sechs durch K.o. Er ist der erfolgreichste Deutsche im Supermittelgewicht.
Nach seinem Karriereende im Jahr 2004 gab es zu Beginn des Jahres 2008 Pläne, dass Ottke noch mal in den Ring zurückkehrt – für einen Kampf gegen Dariusz Michalczewski. Dieser kam dann allerdings nicht zustande, da sich die Parteien bei den finanziellen Rahmenbedingungen nicht einigen konnten.
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Zu Beginn des Jahres 2020 nahm Ottke an der 14. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ („Dschungelcamp“) teil. Er belegte bei der Reality-Show den zweiten Platz.
SID/dw





