Die Rundschwanzseekühe, auch Manatis genannt, tummeln sich im flachen Wasser. Wellen schwappen über ihre rundlichen Leiber hinweg. Sie bewegen sich kaum und sind zu einer Gruppe von gleich mehreren Tieren eng zusammengerückt. Das eigenwillige Verhalten der Meeressäuger an den Stränden des US-Bundesstaates Florida hatte kürzlich Verunsicherung bei den Strandspaziergängern ausgelöst. So sehr, dass diese die Polizei riefen.
Bürger rufen die Polizei – aus Sorge um die Seekühe
Rundschwanzseekühe ähneln Robben, weisen aber einen großen, runden und flachen Schwanz sowie eine knubbelige Schnauze auf. Wegen der sanften Meerestiere kämpfen die Beamten im Pinellas County in Florida derzeit mit einer Vielzahl von Bürgeranrufen. Grund dafür sind wiederkehrende Ansammlungen der Manatis an den Küsten des Atlantiks. Strandspaziergänger waren nun in Sorge, den Tieren gehe es vielleicht nicht gut. Doch die Polizei kann die Bürger beruhigen.
Den Tieren gehe es „mehr als gut“, schreibt die örtliche Polizei unter einem Video auf Instagram, veröffentlicht unter dem Namen „pinellassheriff“. Die Tiere befänden sich aktuell in ihrer Fortpflanzungsphase. Für Nachkommen sorgten sie zwar das ganze Jahr über. Hauptsaison sei aber in den Sommermonaten, schreiben die Beamten.
Sommermonate sind Hauptsaison bei den Manatis
Diese lässt sie häufig in Gruppen zusammenkommen, im seichten Wasser und nah am Strand. Genau so hatten Bürger die Manatis vorgefunden und sich das Verhalten der Tiere offenbar nicht erklären können.
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Die Polizei in Florida stellte nun klar: Den Tieren geht es gut. Man solle sie nicht stören und nicht berühren, folgt sogleich ein wichtiger Hinweis. Dies sei nicht nur illegal, sondern auch gefährlich. Und eine weitere Aufforderung gibt es: „Rufen Sie uns nicht an.“ Zumindest nicht wegen der sich paarenden Manatis.




