Auf der indonesischen Insel Flores ist der Vulkan Lewotobi Laki-Laki erneut ausgebrochen. Am Dienstag spuckte der Vulkan eine bis zu zehn Kilometer hohe Aschesäule aus. Das teilte die Vulkanologiebehörde des Inselstaates mit.

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Aufgrund des Ausbruchs mussten dutzende Flüge am Mittwoch ausfallen, die Behörden haben die höchste Warnstufe ausgerufen. Durch den Ausbruch regnete es in der Nähe des Lewotobi Laki-Laki Asche. Mindestens ein Dorf musste evakuiert werden, heißt es vom Katastrophenschutz vor Ort. Die Behörde forderte Anwohner und Touristen auf, einen Mindestabstand von sieben Kilometern zum Krater einzuhalten.
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Eine weitere Gefahr: schnell fließende Schlammlawinen, sogenannte Laharen, die bei Vulkanausbrüchen vor allem in Flusstälern große Schäden anrichten können. Auch davor warnte die Behörde.
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Die Vulkanasche sorgte auch für Probleme auf der beliebten Urlaubsinsel Bali: „Aufgrund der vulkanischen Aktivität des Lewotobi Laki-Laki wurden mehrere Flüge am Flughafen I Gusti Ngurah Rai gestrichen“, erklärte der Flughafenbetreiber Angkasa Pura Indonesia am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Jetstar, Virgin Australia, Air India, Tigerair Singapore und Juneyao Airlines aus China, sagten ihre Flüge zum Ferienort ab.
Der Lewotobi Laki-Laki, mit einer Höhe von 1.584 Metern, bildet zusammen mit dem 1.703 Meter hohen Lewotobi Perempuan ein Zwillingsvulkanpaar. Seit 2023 ist er wieder aktiv; die beiden Gipfel sind etwa zwei Kilometer voneinander entfernt. Im April ereignete sich die letzte größere Eruption. Im November hatte es bei mehreren Ausbrüchen neun Tote gegeben.
Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Es kommt daher häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
AFP/dpa/emi




