Die Anklageliste für den mutmaßlichen Colorado-Attentäter umfasst ganze 118 Punkte. Mohamed Sabry Soliman, der in Boulder mit Molotowcocktails und Flammenwerfer auf jüdische Demonstranten losgegangen sein soll, wird allein in 28 Anklagepunkten versuchter Mord vorgeworfen. Soliman war am Donnerstag vor einem Gericht der Stadt Boulder erschienen. Der 45-jährige Ägypter könnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft bei einem Schuldspruch zu einer Haftstrafe von hunderten von Jahren verurteilt werden.
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Soliman hatte am Sonntag in Boulder nordwestlich von Denver Brandsätze auf Menschen geschleudert, die für die Freilassung der israelischen Geiseln aus der Gewalt der islamistischen Hamas im Gazastreifen demonstrierten. Er hatte auch einen selbstgebauten Flammenwerfer bei sich.
Colorado: 15 Menschen werden bei Angriff verletzt
Nach neuen Angaben der Staatsanwaltschaft wurden 15 Menschen verletzt, von denen sich drei nach wie vor im Krankenhaus befinden. Das älteste Opfer ist 88 Jahre alt.

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Solimans US-Visum war seit mehr als zwei Jahren abgelaufen, nach Angaben der US-Regierung hielt er sich „illegal“ in den USA auf. Er hatte jedoch im September 2022 einen Asylantrag gestellt.
Trump nutzt Attacke in Colorado, um Einreiseverbote zu rechtfertigen
US-Präsident Donald Trump begründete am Mittwoch Einreiseverbote gegen Menschen aus zwölf Ländern mit dem Vorfall in Boulder. Es gehe darum, US-Bürger vor „ausländischen Terroristen“ zu schützen.
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Die Behörden nahmen auch Solimans Frau und fünf Kinder in Gewahrsam, um sie abzuschieben. Ein US-Richter stoppte dies aber.
AFP/jle






