Auch die ESC-Legende Ralph Siegel ist heute in der Halle in Basel, um sich das Finale des Eurovision Song Contest anzuschauen. Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal „t-online“ und unserer Redaktion erklärt Siegel, welchen Künstlern er die besten Chancen auf den Sieg einräumt: „Israel kann gewinnen, dahinter sehe ich Schweden.“

Außenseiterchancen habe San Marino, so Siegel vor dem Beginn des großen Finales am Samstagabend. Auch für den deutschen Beitrag Abor & Tynna ist Ralph Siegel optimistisch: Die Geschwister aus Österreich sieht er auf dem siebten bis zehnten Platz: „Das ist ein Lied für die junge Generation“, so Siegel. Für Deutschland gewann zuletzt Lena Meyer-Landrut den ESC im Jahr 2010 mit dem Lied „Satellite“.
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Schweden bei den Buchmachern Favorit
Wenn man nach den Wettbüros geht, stehen die beiden nicht auf Favoritenplätzen. An erster Stelle liegt seit Wochen Schweden, das mit dem Trio KAJ und einem lustigen Sauna-Song antritt. Gute Chancen haben demnach auch JJ (24) aus Österreich mit einer Ballade über vergebliche Liebesmüh und die Französin Louane (28), die über ihre gestorbene Mutter singt. Deutschland liegt bei den Wettbüros im Mittelfeld.
Um 21 Uhr geht es in Basel dann los: Wer holt den Sieg? Wer landet ganz hinten? Und was ist mit Deutschland? Die Mega-Show im Liveticker.
Für Aufregung sorgten Spekulationen um einen möglichen Auftritt der Kanadierin Céline Dion. Sie hatte 1988 für die Schweiz den ESC gewonnen und immer wieder bekundet, wie gerne sie in Basel dabei wäre. Sie ist allerdings schwer krank. Dion leidet am Stift-Person-Syndrom mit schweren Muskelkrämpfen. Ob sie auftreten kann, hängt jeweils von ihrer Tagesform ab. Bei der Probe zum Finale am Freitag war sie zwar nicht dabei, aber es wurde hinter den Kulissen immer wieder gemunkelt, dass sich die Pläne in letzter Minute noch ändern könnten.


