Vor dem großen Blackout auf der Iberischen Halbinsel gab es am frühen Sonntagmorgen und am Abend Störungen im Stromnetz Großbritanniens. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet, beobachtete das Personal im Kontrollzentrum des National Grid Electricity System Operator (Neso) ungewöhnliche Aktivitätsmuster. Diese werden nun untersucht.

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Gegen 2 Uhr morgens fiel zunächst das moderne Gaskraftwerk Keadby 2 in der Grafschaft Lincolnshire unerwartet aus. Kurz darauf kam es zu einer Störung an der „Viking Link“-Verbindung – einer wichtigen Stromleitung zwischen Großbritannien und Dänemark. Am Abend folgte eine weitere Frequenzabweichung im Netz.

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Die Frequenz des britischen Stromnetzes muss konstant bei rund 50 Hertz gehalten werden, um die Versorgung stabil zu halten. Bereits kleine Schwankungen können Auswirkungen auf Verbraucher und Infrastruktur haben.

Britischer Stromnetzbetreiber ermittelt nach Ausfällen

Die genaue Ursache der Störungen in Großbritannien ist weiterhin unbekannt. Neso kündigte bereits eine Untersuchung an, gab jedoch an, dass keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Stromausfällen auf der Iberischen Halbinsel vorliegen.

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In ganz Spanien und Portugal war am Montagmittag der Strom ausgefallen. Die Panne hatte massive Verkehrsprobleme und unter anderem den Ausfall von Telekommunikationssystemen zur Folge. Zudem starben drei Menschen.

Auch Südwestfrankreich und Marokko waren kurzzeitig betroffen. Die Ursache wird noch untersucht. Der spanische Netzbetreiber REE und die portugiesische Regierung gehen nach eigenen Angaben nicht von einer Cyberattacke als Ursache aus.