Bei einem Messerangriff an einem Gymnasium in der französischen Stadt Nantes ist eine Schülerin getötet worden. Mindestens drei Verletzte werden aktuell von Rettungskräften behandelt. Dies berichtet die französische Zeitung „Ouest France“. Frankreichs Bildungsministerin Élisabeth Borne bestätigte den Angriff und sprach den Opfern ihr Mitgefühl aus. Sie will nun zusammen mit Innenminister Bruno Retailleau zu der Schule kommen.
Une agression au couteau a eu lieu ce midi au sein d’un établissement scolaire privé de Nantes.
— Élisabeth BORNE (@Elisabeth_Borne) April 24, 2025
Je me rends sur place avec @BrunoRetailleau pour exprimer toute ma solidarité aux victimes et mon soutien à la communauté éducative.
Der Angreifer, bei dem es sich um einen Mitschüler handeln soll, drang demnach in zwei Klassenräume in dem Schulzentrum ein und stach auf vier Schüler ein. Er wurde von der Polizei vor Ort festgenommen, nachdem ihn ein Mitarbeiter der Schule festgehalten hatte. Er soll ganz in schwarz gekleidet sein und einen Helm und eine Sturmhabe getragen haben. Neben seinen Habseligkeiten wurden zwei Messer gefunden.
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Messerangriff in Frankreich: Schüler erhielten seltsame Mail
Vor dem Angriff soll bei den Oberstufenschülern eine seltsame E-Mail eingegangen sein mit dem Betreff „Immune Action – Revolte ist bereits der größte Sieg, den wir erringen können.“ Es folgt ein mehrseitiger Text, der sich mit „Ökozid, Entfremdung und sozialer Konditionierung“ befasst.
Viele Schüler der Schule stehen nach der Tat unter Schock: „Wir hätten nicht gedacht, dass so etwas an unserer Highschool passieren könnte“, sagte ein Schüler der Abschlusskasse. „Wir haben immer noch nicht begriffen, was passiert ist, es ist schockierend“, sagte ein anderer.
Ein weiterer Schüler berichtet über den Moment des Messerangriffs: „Ich war im Foyer. Wir sahen viele Leute im Hof rennen. Ich hörte, dass jemand ein Messer hatte. Wir wussten nicht, ob wir es glauben sollten. Dann sahen wir einen IT-Mitarbeiter, der die Tür zum Oberstufengebäude aufhielt und uns anschrie, wir sollten rauskommen. Wir fanden Zuflucht bei den Mittelstufenschülern.“
jst/dpa



