Er war Entertainer, Schauspieler, Sänger – und galt als „Frank Sinatra von Berlin“: Harald Juhnke prägte über fünf Jahrzehnte die deutsche Unterhaltungsbranche. Geboren 1929 in Charlottenburg, feierte er große Erfolge auf der Bühne und im Fernsehen. Doch sein Leben war nicht nur von Ruhm gezeichnet. Seine Alkoholprobleme waren öffentlich bekannt und begleiteten ihn bis zu seinem Tod am 1. April 2005 im Alter von 75 Jahren.

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Zum 20. Todestag soll Juhnke eine besondere Ehrung zuteilwerden: Ein Platz am Kurfürstendamm in Berlin soll nach ihm benannt werden. Während sein Name bald dauerhaft im Berliner Stadtbild verankert sein wird, gehen persönliche Erinnerungsstücke von Juhnke in neue Hände über.
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Juhnkes Möbel kommen unter den Hammer
Das Stuttgarter Auktionshaus Eppli kündigte die Versteigerung von Mobiliar aus dem Nachlass der TV-Ikone an. Die edlen Möbel, die einst in seiner inzwischen abgerissenen Villa in Grunewald standen, wurden bislang nicht veräußert. „Diese außergewöhnlichen Stücke sollten für kommende Generationen bewahrt werden“, so Auktionshaus-Chef Ferdinand B. Eppli.

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Unter den Objekten befinden sich eine Prunkkommode im Louis-XV-Stil, ein Salontisch, drei Fauteuils, eine Kommode im Stil von Louis XVI., ein Schreibtisch und ein Bibliotheksschrank. „Harald Juhnke hat die Möbel Ende der 80er Jahre gemeinsam mit seiner Frau bei renommierten Auktionshäusern gekauft. Das war im goldenen Zeitalter des Antiquitätenhandels, als eine reich verzierte Kommode aus dem vorletzten Jahrhundert noch ein Vermögen kostete“, erklärt José Juan Martinez-Garcia, Experte für Antiquitäten und Kunsthandwerk bei Eppli.
Die Startpreise der Einzelstücke liegen zwischen 250 und 2500 Euro inklusive Aufgeld.
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Die Auktion findet am 26. April statt. „Es ist uns eine besondere Ehre, die wohl letzten persönlichen Gegenstände aus dem Privatbesitz dieser Ikone der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen“, so Eppli weiter. „Wir hoffen, Liebhaber und Sammler zu finden, die den kulturellen und historischen Wert dieser außergewöhnlichen Stücke zu würdigen wissen und sie für kommende Generationen bewahren.“





























