Fritz Karl gehört zu den österreichischen Schauspielern, die sich seit langem erfolgreich in der deutschen Film- und Fernsehbranche etabliert haben. Zugleich ist der 57-Jährige das Aushängeschild österreichischer Krimiproduktionen – ob in der Reihe „Landkrimi“ oder aktuell in „Wiener Blut“ (ZDF-Mediathek). Zu beiden Ländern beweist Fritz Karl eine ironisch-liebevolle Distanz – ebenso wie zu seinem Familienleben mit seiner Kollegin und Ehefrau Elena Uhlig.
Sie waren vor nicht allzu langer Zeit als Hitler zu sehen, was eine Ihrer Töchter nicht so großartig fand. Jetzt spielen Sie in „Wiener Blut“ einen Verdächtigen in einem Entführungsfall. Rebellieren Ihre Kinder nicht langsam angesichts Ihrer düsteren Rollen?
Fritz Karl: Die Kleinen dürfen sich das ja natürlich nicht anschauen. Abgesehen davon sind die alle jetzt gerade Skifahren. Und das schlagende Argument ist: Damit ihr auf die Piste könnt, muss euer Papa einen bösen Mann spielen.






