Heftige Regenfälle suchen derzeit Teile Italiens heim: Konkret betroffen sind die norditalienischen Regionen Toskana und Emilia-Romagna, wo die Behörden mittlerweile Alarmstufe rot ausgerufen haben. „Ich rufe alle Bürger zur größten Wachsamkeit und Vorsicht auf“, erklärte der toskanische Regionalpräsident Eugenio Giani am Freitag bei Facebook. „Die Lage verschlechtert sich bis zum Nachmittag weiter mit intensiven und anhaltenden Regenfällen.“ 

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Besonders stark betroffen sind demnach die bei Touristen beliebten Städte Florenz und Pisa sowie Prato und Pistoia. Wie die Feuerwehr von Florenz im Onlinedienst X mitteilte, gingen in ihrer Einsatzzentrale Dutzende Notrufe ein, insbesondere wegen Überflutungen oder weil Autofahrer festsaßen. 

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Italien: Emilia-Romagna meldet „erste Welle von Unwettern“

Auf einem von der Feuerwehr veröffentlichten Video war zu sehen, dass Autos bei einem Wasserstand von 30 bis 50 Zentimetern nicht mehr weiterfahren konnten. Am Vormittag wurde vorsorglich eine Autobahn gesperrt.

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In der Nachbarregion Emilia-Romagna meldeten die Behörden, „die erste Welle von Unwettern“, die in der Nacht und am Morgen unter anderem in der Gegend von Bologna gewütet hätten, seien vorbei. Die Lage an den Flüssen sei „derzeit unter Kontrolle“. Dennoch gelte für die kommenden Stunden wegen drohender neuer Regenfälle weiterhin die höchste Alarmstufe.

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Italien: Vor zwei Jahren starben 17 Menschen bei Hochwassern

Laut Zivilschutz besteht bei Alarmstufe rot eine „schwerwiegende Gefahr für die Sicherheit von Menschen mit möglichen Verlusten von Menschenleben“. In diesen Fällen werden üblicherweise Maßnahmen ergriffen wie die Schließung von Schulen und Behörden oder Aufrufe, das Haus möglichst nicht zu verlassen.

Das Bild zeigt den hohen Pegelstand in Florenz.
Das Bild zeigt den hohen Pegelstand in Florenz.© AFP | Claudio Giovannini

2023 waren bei Überflutungen in der Region Emilia-Romagna 17 Menschen ums Leben gekommen. Das Hochwasser richtete damals Schäden in Milliardenhöhe an. In der Toskana waren im September bei Überschwemmungen zwei Deutsche ums Leben gekommen, eine Großmutter und ihr Enkel.

daw, afp