In Mexiko bemerkten Spaziergänger an einem Strand einen merkwürdigen glänzenden Fisch, der am Ufer nach Luft schnappte. Es ist die extrem seltene Sichtung eines Riemenfisches. Der Legende nach ist der auch als „Weltuntergangsfisch“ bekannte Tiefsee-Bewohner ein Vorbote von Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Vulkanausbrüchen.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
So sollen beispielsweise 2011 vor dem katastrophalen Seebeben in Japan insgesamt 20 Riemenfische angespült worden sein. Die Strandgänger fanden den Riemenfisch diesen Monat auf der mexikanischen Halbinsel Baja California, die an die Pazifikküste des Landes grenzt.
Lesen Sie dazu: „Weltuntergangsfisch“: Seltener Fang gibt Forschern Rätsel auf
Riemenfische: Lebende Sichtungen sind äußerst selten
In einem Video ist zu sehen, wie ein Mann den Fisch vom Strand in das flache Wasser trägt und ihn der Länge nach der Kamera präsentiert. Der unverwechselbare schmale Körper des Riemenfisches kann im ausgewachsenen Zustand eine Länge von drei Metern erreichen, das Exemplar auf dem Video scheint allerdings wesentlich kleiner zu sein.
Ein lebendes Exemplar zu sichten, ist äußerst ungewöhnlich. Normalerweise werden Riemenfische tot angespült. Der Mann in dem Video wurde von der „Washington Post“ als US-Amerikaner Robert Hayes identifiziert. Er habe noch nie zuvor einen Riemenfisch gesehen, erkannte aber die Art, die jahrhundertelange Folklore inspiriert hat, sagte er gegenüber dem Medium.
Der Riemenfisch schien verletzt zu sein und wurde angeblich einem Meeresbiologen übergeben. Im Video schwimmt der Fisch nach seiner Rettung wieder in Richtung Strand.
Auch spannend: Dieser „Welpen-Berg“ verzückt gerade Chinas Internetgemeinde
„Weltuntergangsfisch“ schwimmt vertikal
Laut der Umweltschutzgruppe „Ocean Conservancy“ leben Riemenfische typischerweise im Mesopelagial, einer Zone zwischen 200 und 1000 Metern Tiefe. Hier ernähren sie sich hauptsächlich von Krill, Plankton und anderen Krustentieren. Ihre silbernen Schuppen dienen als Tarnung, um das Restlicht in der Tiefsee von sich zu reflektieren. Besonders kurios: die Riemenfische schwimmen oft vertikal im Wasser, anstatt horizontal.
- Dank geheimer Fotos: Polizei findet prall gefülltes Schatz-Grab
- Polen: Archäologen lösen 400 Jahre altes Rätsel um „Vampirfrau“
- Unterwasser-Archäologie: Wrack von legendärem U-Boot aus Zweitem Weltkrieg gefunden
- Kannibalismus: Archäologen machen schaurige Entdeckung in Jamestown-Kolonie
- Altes Ägypten: Krebsoperationen schon vor 4300 Jahren?
Mit ihren großen Augen und ihren lang abstehenden roten Stacheln sind sie ein seltsamer Anblick an der Wasseroberfläche. Wenn man sie also dort entdeckt, deutet das typischerweise darauf hin, dass die Kreatur krank ist, im Sterben liegt oder zumindest die Orientierung verloren hat.





